Grand Alps der ETWAS anderen Art 1.09 bis 14.09.2024
Tourguide und Planung Alexander
Teilnehmen: Andreas S, Angelo, Alexander, Erich M,Max(Martin),Joe,Kurt,Thomas,
Total ca 3400 km, 260000 Höhenmeter,
Wetter : durchaus angenehm fahrbar
Genauer Ablauf und GPX Dateien stehen dem Club zur Verfügung, alle Bilder auf Dropbox Club
Nach langer Planung unter der Voraussetzung besonders viele Nebenstraßen, Kurven und Pässe zu befahren war es am 1.9 endlich soweit und 7 tapfere Reiter fuhren mit dem neuen Night et nach Feldkirch. Der Kurt Nr. 8 stieß am 2.9 in Feldkirch am Bahnhof zu uns.
Es folgte eine kurze Belehrung über das Fahren in der Gruppe speziell im Ortsgebiet. Voller Vorfreude ging es auf die CH Autobahn um die ersten 50 km hinter uns zu bringen, es wurde auch das befahren von Abfahrten und Rastplätzen geübt….
Ab Mühlehorn am schönen Walensee ging es ab auf die Nebenstraßen und der Kurvenspaß hat begonnen, weiter über die CH Kantonstraßen unter Einhaltung des Tempolimits bis zu den ersten Pässen ( Klausen Susten , Grimsel, Furka) unser Ziel für diesen Tag war Martigny welches wir ab Sierre über die Autobahn erreichten, Abend bei Burger und Bier.
Am 2 Tag noch mal ein Paar Km in der CH und dann ab nach Italien, leider war der Gr,St Bernhard gesperrt und somit war Tunnelfahren angesagt, Pech aber das wird nicht die letzte Straßensperre sein… Das Aosta Tal haben wir auf einer ca 1300 m höher gelegenen Seitenstraße durchquert. Über den Col d la Madleine erreichten wir unser Quartier ein enttäuschendes B B ,
Tag 3 beginnt mit Regenwolken und ein paar Tropfen die sich rechtzeitig verzogen und so hatten wir trotz Umleitungen und Straßensperren viel Spaß- bis plötzlich ein Stau in den Bergen….
Nichts geht mehr weil ein Kleintransporter die einspurige Straßen versperrt. Aber die Französische Polizei hat die Straßen nach ca. 1 Stunde für uns Motorräder freibekommen. Dank des Proviantkoffers von Erich M sind wir auch nicht verhungert.
Bis Grenoble hat das Wetter gehalten , dann hat der Himmel seine Schleusen geöffnet uns so hat sich die Gruppe geteilt, 4 Freunde direkt ins Hotel, 4 Freunde Regenfahrt und Vergnügen an den kleinen Straßen, Schluchten und Pässen. Endlich ein gutes französisches Landgasthaus mit süperber Küche und viel Manöverbier…
Tag 4 beginnt mit Starkregen, auch nach dem Frühstück sieht es nicht besser aus , also Regenfest machen, 3 Freunde fahren die geplante Route und werden nach ½ Stunde mit Auflockerung und Sonnenschein belohnt, nach einer Pause in der Sonne schlagt uns am Mont Ventaux ab 1500 m eine Nebelsuppe entgegen die bis auf den Gipfel immer dichter wird, Sicht 3 m , ist aber gleich vorbei und ab nun geht es mit viel Speed und Freude bis nach Peruis,
7 Freunde fahren direkt zum nächsten Hotel .
Das Manöverbier schmeckt allen und das Abendessen wird lange in Erinnerung bleiben besonders wegen der Speisetafel in Französisch…
Tag 5 verlauft nach Plan im schönsten Breitbandkitsch, Lavendelfelder, weitläufige Landschaft, Verdon Schlucht, Abschluss am Lac de Sainte Croix mit Picknick am Strand bis zum Sonnenuntergang.
Tag 6 heute übernimmt Kurt kurz die Führung zu einem Lavendelbauern auf der Hocheben, Montagnac-Montpezat, Provence-Alpes-Côte d'Azure, Kleine Einkaufstour und den Helm „lavendisieren“ beruhigt ungemein und entspannt….
Weiter geht es durch die Provence bis nach Grasse über kleines Geschlängel einfach nur schön. In Grasse muss der Herr Alex feststellen dass parken für 8 Motorräder doch nicht so einfach ist, aber wir haben doch einen Platz gefunden, 2 Wächter haben sich gefunden und der Rest ist bei 28 Grad durch die Wunderschöne Altstadt gependelt, kleiner Abstecher zu Fragonard und dann ab nach Nizza zum frühen Abendessen in die Altstadt, super gut mit guter Aussicht auf die vorbeiwandernden Menschen.
Die Rückreise zum Hotel verlief nach dem Modus jeder fährt selbstständig , Gürtelmodus ein , Der Abend war untermalt von den Wellen am Strand und Salz lag in der Luft.
Heute ist Badetag…… leider nein das geplante Jetskifahren und aller andere Strand/Sightseeing Aktivitäten fallen dem Starkregen zum Opfer. Ein paar unerschrockene fahren mit der Bahn nach Antibes und dem Uber zum Baumarkt, Abendessen leider auch abgesagt weil das Strandrestaurant nicht aufsperrt, Alternative KFC .
Tag 8 heute wird die Frage fahren wir nach NIZZA geboren, verirrt, sperren, Verkehr ohne Ende hat uns 2 Stunden gekostet aber belohnt wurden wir mit einem Traum Ausblick auf Cap Martin und Kurven ohne Ende. Auch eine Fahrt zum Lac de Castillon und den Col de Champs.
Der Abend klang aus mit einem herrlichen Abendessen in Allos.
Tag 9 leider ist der Col d Allos und somit der Col de la Cayolle gesperrt und so geht es Richtung Col de la Bonette auf 2802 Meter. 2 freunde steigen die restlichen 60 m auf und fangen den traumhaften Rundblick und die kristallklare Luft ein. Der Abend bringt Entspannung mit Schwimmbad Sauna und Sprudelbad mit anschließenden süperbem französischen Abendessen.
Tag 10 die Rundreise geht dem Ende zu nicht ohne die Highlights der Grand Alps am kleinen St Bernhard ziehen wir die Regenkluft über um sie nach wenigen km wieder auszuziehen….
Zurück in Italien, beschließen wir am Abend am nächsten Tag so weit wie möglich Richtung Feldkirch zu fahren . Die Zimmer waren super Klein… Verpflegung Top.
Tag 11 führt und wieder durch den Tunnel des Gr. St Bernhard über den Simplonpass an den Largo Maggiore weiter an den Largo di Como bis nach Chiavenne wo wir uns 2 Luxus Apartments gegönnt haben. Abendessen Pizza vom Feinsten .
Tag 12 heute wird es nass und kalt aber es sind nur 150 km bis Feldkirch und begonnen hat es mit dem Splügen Pass , minus 1 Grad und Schneefall, aber nur 15 Minuten. Danach regenfahrt auf der CH Autobahn bis Feldkirch , angekommen verbrachten wir die 6 Stunden bis zur Verladung im Bahnhofstschocherl bei Bier Kebap Darts und schnapsen sowie viel Benzingesprächen.
Kurt ist weiter nach Deutschland gefahren und der Rest hat den letzten Zug nach Wien vor der Sperre genommen, müde und glücklich aufgeladen und schlafen bis Wien.
Danke an Alle Teilnehmer schön wars.