Genusstour
vom 11.September 2024 ca. 300 km
Tourguide: 1er Karl
Carpe Diem…eine wunderschöne Genuss Tour mit dem 1-er Karl – letzter Sommertag vor Katastrophenalarm in Niederösterreich und Wien.
Es wurde schon vorausgesagt…der massive Wetterumbruch, der unmittelbar bevorstehen soll. Wir haben den letzten schönen Tag genutzt. Karl, die Anneliese, Peter, Martin und ich. Getroffen haben wir an der BP-Tankstelle schräg gegenüber BMW Wien. Bei angenehmen 16 Grad starten wir unsere Tour um 9.00 Uhr über die Grinzinger Straße zur Höhenstraße, beim Cobenzl vorbei tauchen wir über die Exelbergstraße in den Wiener Wald ein, den wir kreuz und quer über kleinste, größtenteils unbekannte Strasserl durchqueren.
Kurz vor Herzogenburg beginnt die Suche nach einem adäquaten Frühstückspausenplatzerl. Ungeniert biegt Karl in einen kleinen unbefestigten Weg ein, …oh nein! Wir müssen umkehren, das Erhoffte hat sich als Irrtum herausgestellt. Das Gelände ist so nicht meins, vor allem beim Umkehren. Danke Martin, dass Du mich beim Umkehren gesichert hast, hat große Mühen und einem eventuell ungewolltem Umkippen meiner Maschine vorgebeugt. Schlussendlich landen wir beim Stift Herzogenburg, einem eindrucksvollen Gebäude. Am Hauptplatz in Herzogenburg genießen wir die Sonne bei Kaffee und Kuchen. Peter, der Hungrige unter uns, fixiert auch schon die nächste Pause mit Karl….schau ma mal.
Unsere Tour führt uns weiter auf kleinsten Straßerl von Herzogenburg in den Dunkelsteiner Wald, genussvoll schwingen wir hoch über der Donau in zahllosen kurvigen Straßen bis nach Aggstein und gelangen bei Schönbühel an die Donau. Bei Melk überqueren wir die Donau und schrauben uns in Schallemmersdorf in luftige Höhen mit sagenhaften Blicken auf die Donau, wo wir in Maria Laach am Hauptplatz bei der Kirche das Versprechen für eine Mittagspause einlösen wollen. Hier gibt es 3 Gasthöfe, alle 3 scheinen geschlossen zu sein. Im Gasthof „Grüner Baum“ Ringl haben wir jedoch Glück, eine geschlossene Gesellschaft wird bewirtet und der freundliche Wirt winkt uns in die Gaststube….
So, gut gestärkt, besuchen wir die Wallfahrtskirche und setzen unsere wunderschöne Fahrt über den Jauerling in Richtigung Gars am Kamp fort. Die Stimmung beim Durchfahren der Waldstücke ist schon herbstlich, die Sonne verleiht dem Ganzen einen Tupfen Rembrandt. Bei Sonnenschein genießen wir im schon bekannten Cafe verschiedenste Sorten von Kaffee und Schokolade im gut besuchten Gastgarten. Über Schönberg/Kamp gelangen wir über den Manhartsberg auf die Bundesstraße nach Stockerau, wo ich mich von den Kollegen in Richtigung Tullner Donaubrücke verabschiede. Alles richtig gemacht.
Danke schön Karl!
Sehr gerne wieder, wenn sich das Wetter wieder beruhigt.
Sigrun