Clubtour - Italien - Rundtour

Zeitraum:      11.06.2026 – 21.06.2026

Tourdaten:    10 Motorräder, 2.350 km, Rundtour durch Italien
                       Rom - Assergi - Vasto - Matera – Policoro - Torre Caprara - Rotonda - Paestum – Montragone - Rom.

Teilnehmer an der Tour: Karin & Steffen, Ilse & Reini, Mary & GS Kurti, Brigitte & Michael und unsere „Solisten“ Walter, Josef, Thomas, Alexander und Andi.

Die Tour begann mit der Verladung der Bikes vor der SCS in Vösendorf durch die Fa. R.Platzl aus Linz. Die Teilnehmer der Tour flogen zwei Tage später nach Rom um dort ihre Bikes wieder in empfang zu nehmen und die Tour zu beginnen und später wieder da zu beenden.

Tag 1. Rom – Assergi  260 km

Nachdem wir sicher in Rom gelandet waren, ging es mit dem Taxi ( ca. 8km ) zum Übergabeort der Bikes.

Als alle ihre Bikes hatten, starteten wir unsere Italien Rundtour! Um den Stadtverkehr in Rom zu entgehen, fuhren wir über die Ringautobahn in Richtung Tivoli wo wir die Autobahn verliesen. Bei ca.30 Grad im Schatten, sehr viel Verkehr „fuhren „ wir im Schritttempo durch Tivoli. Grund für den Stau waren Baumfällarbeiten und das mitten im Berufsverkehr!

Die erste herbeigesehnte, fast 1-stündige Pause machten wir in Tivoli und fuhren etwas erfrischt in Richtung Nationalpark Monti Lucrelili. Am Nationalpark vorbei ging es Richtung Lago del Salto. Diesen wunderschönen See umrundet wir auf einer superschönen, kurvenreichen Bergstraße wo wir ein erstes mal in den Genuss einer kurvenreichen Straße kamen.
Weiter ging es auf der SS 696 und SR5 durch die Abruzzen Richtung Rocca di Mezzo. Auf einer sehr schönen, kurvenreichen Straße mit einem fantastischen Ausblick in die Bergwelt des Nationalparkes Sirente-Velino.Südöstlich vorbei an dem Ort L‘Aquila erreichten wir dann endlich unser erstes Reiseziel im Nazionalpark Gran Sasso das Hotel La Valle del Gran Sasso.

Dort angekommen gab es wie immer das erste „Manöverbier“ es wurde getratscht und geschwärmt über die erste superschöne Tour, bis gegen 22 Uhr alle zu Bett gingen…

Tag 2. Assergi – Vasto   286km

Nach dem etwas spärlichen Frühstück war um 9.00 Uhr Abfahrt. Auf der SS17 ging es gleich in den Nationalpark Gran Sasso, wo wir gleich in der Früh in den Genuss einer kurvenreichen Bergstraße Richtung Castel Monte kamen. In dem Ort Colli verliesen wir den Nationalpark Gran Sasso und fuhren auf zum Teil schlechten, nicht soziatauglichen Straßen, ( Sp 64 ) in Richtung Santa Maria d.Arabona.

Nach einer längeren Kaffee- & Erholungspause fuhren wir auf der kurvenreichen SS87 durch den Nationalpark Majella. Nach dem kleinen Ort Gamberale verliesen wir den Nationalpark und fuhren auf der SP 64 mit Vorfreunde auf ein Hotel am Meer, zu unserem nächsten Ziel in Richtung Küste nach Vasto zum Hotel Via Itaca.

Der Strand war so aufgeräumt wie die Liegen und Strandschirme alles in „Reih und Glied“ geordnet, wie in Lignano. Die „harten Jungs“ Reini, Alex und Steffen aus unserer Gruppe sind nach dem Manöverbier bei 23 ° Wassertempertaur noch schwimmen gegangen.

In der Trattoria „Toscana“ etwas abseits vom Strand haben wir ausgezeichnet gegessen…

Tag 3   Vasto – Matera   344km

Gut ausgeschlafen….gut gefrühstückt geht’s um 8.30 Uhr auf die längste Etappe unserer Tour nach Matera. Diese Etappe unserer Italienreise führte uns vorbei an endlos langen Getreidefeldern, Olivenhainen und Weinfeldern. Wobei man sagen muss, auch diese Form der Landschaft hat seinen Reiz. Eine Sehenwürdigkeit gab es auf dieser Etappe auch zu besichtigen, dass Castel del Monte! Dieses Bauwerk aus der Zeit des Stauferskaisers Friedrich II in Apulien. Das Bauwerk wurde von 1240 bis um 1250 errichtet, viele glauben das Bauwerk wurde nich vollendet. 
Nach der Besichtigung des Bauwerkes und einer kleinen Kaffetscherl Pause fuhren wir die letzten Kilometer bis zu unseren nächsten Ziel, das Hotel Agrituismo Nonna Rosa.

In diesem Hotel hatten wir einen Ruhtag. Dieser Ruhetag wurde als „Waschtag“ und Stadtbesichtigung der  Steinstadt MATERA genutz. Der Hotelbetreiber unseres Hotels hatte eine Stadtführung organisiert, wer wollte konnte daran teilnehmen. Ich glaube die Stadt Matera mit den SASSIS ( Steinwohnungen ) hat bei manchen unserer Tourteilnehmer einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Eine Empfehlung!! Wenn man in der Gruppe reist und am Abend gemeinsan Essen geht, bitte setzt euch getrennt voneinander!!...ansonsten gibt es später beim Bezahlen der Rechnung eventuell einige Unstimmigkeiten! Die Italiener verrechnen sonst alles mit einer Rechnung…das mag vielleicht nicht jeder!

Tag 5   Matera – Policoro  251 km

Nach dem Ruhetag und einer Stadtführung durch Matera ging es in der Früh gegen 9.00 Uhr wieder aufs Bike. Die Tour führte uns wieder vorbei an Getreidefeldern, Weinfeldern und Olivenhainen. Auf dieser Tour stand die Besichtigung der kleinen Stadt Alberobello an! Diese Stadt ist bekannt durch ihre meistens runden, kleinen und mit Stein gedeckten Häusern. Alberobello ist eine Stadt in der Metropolitanstadt Bari in der Region Apulien.

Diese Stadt ist auch Weltkulturerbe!

Nach der Besichtigung der Stadt…..rauf aufs Bike und weiter ging`s mit der Tour…. Immer dem Tourguid nach hieß die Devise und alle Bikes folgten…es ging Offraod über unendlich lange staubige Feldwege, durch Weinfelder mit Schotterstraßen…und etwas schlammigem Gelände, bis wir endlich wieder „Zivilisation“, sprich Asphaltstraße erreichten! 😉 
Bei einigen Tourteilnehmern zeigte das Navi nur eine schwarze Fläche, weil keine eingezeichneten Straßen mehr zusehen war.

Durchgeschwitzt, staubig, die Sozialadys sauer auf den Tour Guide, die Männer DURSTIG mit Vorfreunde aufs Manöverbier, erreichten wir endlich unser nächstes Reiseziel das Hotel „Heraclea Residence“ in Policoro. Raus aus den Klamotten und rein in den Swimmingpool! Am Abend ging es zum Essen an den Strand.

Einige aus unserer Gruppe scherzten am Abend…es fehlt auf dieser Tour nur noch die Wasserdurchfahrt….was keiner wusste, die Wasserdurchfahrten kamen noch und nicht nur eine!! 😉 dazu später mehr!

Tag 6 Policoro – Torre Caprara   239 km

Abfahrt bei 28° Richtung Berge. Die Tour begann ganz entspannt in Richtung Nationalpark Di Pollino, bis das Navi des Tour Guids eine Route anzeigte die eigentlich so nicht geplant war. Die Route führte uns direkt auf eine abschüssige Spitzkehre mit Schotter und Sand, wo es nach ca. 30 Metern nicht weiter ging, d.h. fast alle mussten in dieser Spitzkehre ihr Bike umdrehen und irgendwie wieder zurück auf die Straße fahren! Das Chaos war perfekt….wurde aber ohne größere Schäden oder Verletzungen super gemeistert!!

Weiter ging es auf der SP13 und später auf der SS 92 und SP57 durch den wunderschönen und kurvenreichen Nationalpark Di Pollino.Vorbei an einigen schönen Seen und herrlichen Landschaften. Vorbei am wunderschönen Lago Ampollino kamen wir in unserer Unterkunft, Hotel Palaghiaccio am späten Nachmittag an.

Wie immer, es gab ein oder zwei Manöverbiere anschl. bereiteten wir uns auf‘s Abendessen vor.

Das Abendessen war vom Feinsten!! Der Küchenchef bereitete mehrer Platten mit Antipasti zu und später kam noch Pasta auf den Tisch…dazu einen guten Rot- oder Weisswein, was will Mann oder Frau mehr?? Gegen 22 Uhr war dann auch für den Letzten der Gruppe endlich Zapfenstreich!

Tag 7 Torr Caprara – Rotonda  246 km

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir gegen 9.00 Uhr unsere nächste Etappe in Richtung Rotonda. Wir fuhren noch ca.16 km am Lago Ampollino entlang immer weiter in Richtung Nationalpark Silla. (herrlich!! ) 

Am Lago Arvo, in der Ortschaft Ceci begann die Durchfahrt durch den Sila Nationalpark inmitten einer wirklich schönen und abwechslungsreichen Landschaft auf der SS108. Bis wir auf die „Strada delle Vette“ kamen. Diese Straße durch den Silla Nationalpark hatte es insich. Auf dieser Straße gab es alles Schotter, jede Menge unerwartete Schlagschlöcher die man durch den Lichtwechsel, Sonne Schatten kaum sah, Schlammlöcher…und endlich, da waren sie DIE Wasserdurchfahrten!! Aber nicht nur eine Wasserdurchfahrt sonderen mehrere auf der gesamten Straße. Nach ca.20 km war der Offroadanteil dieser Etappe dann wieder vorbei und wir konnten endlich!  auf einer kurvenreichen Asphaltstraße weiterfahren.

Nach einer schon dringenden Pause, trinken…rauchen….Lulu im Wald …diskutieren über die soeben gefahrene Straße, kamen wir am späten Nachmittag an unserem nächsten Ziel auf der Tour im Hotel „Il BorgoOspitale“ in Rotonda an. Das Hotel hatte für 10 Bikes leider keine ausreichenden Parkplätze, somit mussten wir unsere Bikes in Seitenstraßen und kleiner Gassen irgendwie einparken…ich glaube die kleine Ortschaft hatte noch nie soviele Motorräder auf einmal gesehen.

Die Bikes waren geparkt, auf gings es zum Manöverbier! Lange konnten wir nicht im Freien auf dem Marktplatz sitzen, weil uns ein schweres Unwetter aus den Bergen überraschte. Am Abend gab es wie immer leckeres Essen vom Wirt einer guten Trattoria am Marktplatz.

Tag 8 Rotonda - Paestum   220 km

Am nächsten Tag…das Umwetter hatte sich verzogen, starteten wir bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und trockenen Straßen gegen 9.00 Uhr unsre Tour zum nächsten Ziel in Paestum an der Ostküste Italiens. Die Tour begann nicht besonders gut, der Tourenguide hat den Weg aus der Stadt nicht gefunden….das Navi ( BMW Navi 6 ) war einfach zu träge, um in den kleinen sehr verwinkelten Gassen mit vielen Einbahnstraßen die richtige Route zu finden!

Sei´s drumm wir haben dann gemeinsam mit Umwegen geschafft!!

Diese Tour ist dann noch superschön geworden! Wir hatten sehr kurvenreiche Straßen! mit rechts und links toller Landschaft es ging auf der SS18 / SP84 durch den Nat. Park Cilento und Vallo di Diano. Die Tour führte im letzten Drittel immer wieder kurz an der Küste, mit einem sehr schön Blick auf die Buchten und kleinen Küstenstädte, entlang des Tyrrhenischen Meeres ( westliches Mittelmeer ).

Unser nächstes Ziel lag direkt an der Küste des Tyrrhenischen Meeres. Immer, wenn man geglaubt haben wir sind gleich am Ziel, führte uns die Route wieder ins Landesinnere und dazu kam, das die Kilometer auch nicht weniger wurden. Am späten Nachmittag bei ca.33° erreichten wir dann doch unser Ziel das „Hotel Schuhmann“ in Paestum direkt am Meer gelegen!!

Die Erleichterung am Ziel angekommen zu sein sah man jedem Tourteilnehmer an!! Wir freuten uns auf Sonne, Strand, gutes Essen, ausschlafen und Erholung…. da wir am nächsten Tag einen Ruhetag hatten. Jeder konnte tun und lassen, was er möchte! Keiner musste am anderen Tag wieder die Kofferpacken, rein in die Motorradkleidung und bei 27°, früh um 8.30 Uhr wieder aufs Bike steigen…. einfach herrlich!

Tag 9 Paestum – zum letzten Ziel in Mondragone 207 km

Ich hatte die Tourteilnehmer bereits „vorgewarnt“, dass die Tour an der Amalfi Küste entlang eine „nicht ganz einfache“ Tour wird! Aber dazu später mehr. Nach dem Ruhetag sind wir ausgeschlafen und relaxt gegen 9.00 Uhr, bei blauen Himmel und 30°C ! zu unserer vorletzen Tour aufgebrochen.

Wir fuhren entlang der Küstenstraße Richtung Salerno, was eigentlich noch recht entspannt verlief, da es Samstag war und der Berufsverkehr ausblieb. Die Einzigen, die unterwegs waren, waren wir mit unseren Bikes Richtung Amalfi ….und die Italiener auf ihren Vespas und GS Bikes mit Badeschlapfen, Shorts und T- Shirts in Richtung Strand.

Die SS163, die Amalfitana wie sie auch genannt wird, ist bekannt für ihre Kurven, die wirklich supergute Aussicht auf die Strände und kleinen Ortschaften entlang der Küste. Wir konnten leider nur die Aussicht genießen den zum Kurven fahren kamen wir nicht! Der Verkehr auf der Amalfitana war so stark, dass wir nur im Schritttempo voran kamen. Dazu kam die Hitze ( 35° C ) es war schon fast unerträglich…

Eine kurze Pause konnten wir erst nach ca. 1,5 Std. Fahrzeit machen da es keine Möglichkeit gab am Straßenrand irgendwo stehen zubleiben.

Eine geplante Kaffepause direkt im Hafen von Amalfi musste abgebrochen werden, da so viel Verkehr war und es keine Möglichkeit gab für 10 Bikes zu parken …. dazu kamen die Hitze und die angespannten Nerven einiger Tourteilnehmer….!

Ein großes Lob an alle Teilnehmer der Tour!!

Wir haben es immer geschafft das die Gruppe mit 10 Bikes zusammen blieb!

DANKE an euch…habt ihr gut gemacht!!

Ich hatte die Route kurzfristig geändert, da ich die Fahrt durch Neapel unbedingt vermeiden wollte. Was sich im nachhinein als gute Entscheidung rausstellte! Die erste längere Pause konnten wir nach ca.3 Std. Fahrzeit an einer Tankstelle auf der Autobahn machen. Wir alle waren a bissl genervt und nicht gerade gutgelaunt durch die Vorkommnisse während der Tour und somit hielt sich auch die Unterhaltung in der Pause in Grenzen.

Der Einzige, der sich dort gefreut hat, war der  schwarze Hund…der uns schwanzwedelnd empfing.

Nach der Pause ging es weiter Richtung Montragone zu unserem letzten Hotel auf der Tour das Hotel Internationale Resort.

Dort angekommen gab es wieder nur eins…raus aus den Motorradklamotten, dann ein oder zwei kalte Manöverbiere reingezischt und ab ins Meer oder in den hoteleigenen Swimmingpool!

Tag 11 & letzter Tag unserer Tour Montragone – Rom   230 km

Nach einer abendlichen „Miss Blumare 6a Tappa Wahl“ in unserem Hotel mit vielen jungen schönen Mädls fuhren wir am nächsten Tag gegen 8.30 Uhr in getrennten Gruppen dann Richtung Flughafen.

Einvernehmlich wurde die Tourgruppe am letzten Tag aufgeteilt!

Einige von uns wollten die eigentliche geplante Route fahren, ein weiterer Teil der Gruppe wollte nur die verkürzte Route fahren und der Rest der Gruppe wollte zusammen fahren, weil sie immer zusammen fahren…😊 Der eigentliche Grund für die Trennng war aber der, dass ein Teil der Gruppe schon um 18.55 Uhr mit dem Flieger in Rom abgehoben ist und der Rest der Gruppe erst gegen 21Uhr Richtung Heimat abgeflog!

Am Ende aber sind wir alle gesund, vielleicht etwas erschöpft, aber glücklich das es wieder nach Hause geht und wir wieder im eigenen Bett schlafen können….

Schlusswort:

Danke an alle die an dieser Tour teilgenommen haben und dem Tourguide vertraut haben! 
Meinen Respekt und Dank an unsere Soziadamen Ilse, Karin, Mary & Brigitte ihr seid die „Weltbesten“ Sozia! Ihr hattet es auf einigen Abschnitten unserer Tour nicht ganz einfach….:-)

Lieber Andi ! Die „Miss Blumare 6a Wahl 2026“ gibt’s auch online zu sehen!! 😉

St.Grüner – Tourguide 2026

Hier ein kleiner Auszug unserer Tour. Wer Lust hat, kann sich auf der Dropbox die gesamte Bilder Galerie (über 1900) ansehen (Link ist unter dem Foto menue, wenn man eingelogt ist)